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    Alphorntreffen Chüematte, Beatenberg / Foto: Heinz Rieder

    Alphorntreffen auf Chüematte oberhalb Beatenberg

    » Mit Alphornklang: Das Alphorn-Trio Beatenberg
    » Klangbeispiel 2: Alphorngruppe Kaisten

    Das Alphorntreffen auf der Alp Chüematte (1692 m) ist in den letzten Jahren zu einem der grössten seiner Art geworden. Neben zahlreichen Alphornbläsern und Fahnenschwingern aus Nah und Fern sorgt die Trachtengruppe und der Jodlerklub Beatenberg sowie weitere Jodler und eine Volksmusik-Formation für Unterhaltung und gute Stimmung. Auch kulinarisch werden die Festbesucher mit verschiedenen Angeboten verwöhnt. Zum Auftakt findet um 10:30 ein Berggottesdienst statt. Die Tanz- und Unterhaltungs-Darbietungen beginnen um 12:00. Die Chüematte ist ab Beatenberg-Waldegg mit Privatwagen (Bewilligung erforderlich), mit Velo, zu Fuss oder Pendelbus (ab 09:00) erreichbar. Der Fussmarsch ab Niederhorn oder Vorsass dauert ca. eineinhalb Stunden.

    Information: Tourist-Center, Beatenberg



    24 Alphornbläser Chüematte, Beatenberg / Foto: Heinz Rieder

    21 Alphornbläser und 3 Alphornbläserinnen



    24 Alphornbläser mit Fahnenschwinger, Chüematte, Beatenberg / Foto: Heinz Rieder




    Fahnenschwinger (Nachwuchs) / Foto: Heinz Rieder

    Junge Fahnenschwinger - an Nachwuchs fehlt es offenbar nicht



    Bergpredigt mit Pfarrer Lukas Stettler, Beatenberg / Foto: Heinz Rieder

    Bergpredigt von Pfarrer Lukas Stettler, Beatenberg

    Der Gottesdienst wurde musikalisch eröffnet von den stimmungsvollen Klängen der Alphornbläser. Es spielte die Gesamtformation (24 Bläser). Während des Gottesdienstes, bei dem zwei Kinder getauft wurden, sorgte die Musikgesellschaft Beatenberg für den musikalischen Rahmen.


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    Sicherer Parkplatz / Foto: Heinz Rieder

    Sicherer Parkplatz für die wertvollen Instrumente



    Vier Alphornbläser ... / Foto: Heinz Rieder

    Vier Alphornbläser aus Beatenberg



    Vier Alphornbläser ... / Foto: Heinz Rieder

    Markus Jaun, Franz Grossniklaus, Andy Fuhrer und Urs Zimmermann



    Vier Alphorn / Foto: Heinz Rieder

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    3  Alphornbläser ... / Foto: Heinz Rieder

    Alp Chüematte 1692 m

    Bei hochsommerlichen Temperaturen drängten sich die Zuschauer auf den Holzbänken und genossen das gesellige Beisammensein. Zufrieden über das ideale Festwetter äusserte sich Franz Grossniklaus: «Wir hatten meistens Wetterglück am Alphorntreffen, ausser in den Jahren 2005 und 1985.» Um die Mittagszeit begannen die Tanz- und Unterhaltungsdarbietungen. Fahnenschwinger aus nah und fern, die Trachtengruppe und der Jodlerklub Beatenberg, weitere Jodler und das Schwy-zerörgeliquartett Ahorn sorgten für eine gute Feststimmung. Die Frauen der Trachtengruppe kümmerten sich am Buffet und im Service um das leibliche Wohl der Gäste.

    «Das Alphorntreffen ist immer ein ruhiger Anlass und verläuft jedes Mal reibungslos. Viele Gäste aus der Schweiz, Deutschland oder Holland buchen ihre Ferien jeweils extra auf dieses Fest», informierte Franz Grossniklaus. Ein Wettkampf unter der Alphornbläsern finde nicht statt, es gebe auch keine Gagen. Als Erinnerung an den Tag erhält jeder Teilnehmer ein Geschenk, diesmal eine Pfeffermühle. Ziel des Alphorntreffens sei es, sich auszutauschen und einander mit neuen Melodien zu inspirieren. Grossniklaus: «Zämme Alphorn blase und mitenand dorfe – das ist unser Motto.»

    Text: Monika Hartig (Berner Oberländer Zeitung)



    3 Alphornbläser mit Fahnenschwinger / Foto: Heinz Rieder

    Das Fahnenschwingen (auch Fahnenschwenken, Fahnenspiel oder Fahnenschlag) ist ein alter Volkssport, bei dem Personen kurze und mit einem schweren Handgriff versehene Fahnen in verschiedene kunstvolle Schwingungen versetzen, die Fahnen hochwerfen und wieder auffangen.



    Franz Grossniklaus, Jasmin Gerber, Joel Franken / Foto: Heinz Rieder




    Joel Franken,  Jasmin Gerber, Franz Grossniklaus, Beatenberg / Foto: Heinz Rieder

    Nachwuchsbläser Joel Franken und Jasmin Gerber
    mit Alphornbläser Franz Grossniklaus, Beatenberg



    Jasmin Gerber / Foto: Heinz Rieder Fototermin mit Jasmin Gerber und Joel Franken / Foto: Heinz Rieder

    Fototermin mit einer spanischen Touristin

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    Jodlerklub Beatenberg / Foto: Heinz Rieder




    Jodlerklub Beatenberg / Foto: Heinz Rieder

    Jodlerclub Beatenberg



    Fachsimpeln: Franz Grossniklaus mit Aaron Schärz, Uster / Foto: Heinz Rieder

    Fachsimpeln



    Mundstücke / Foto: Heinz Rieder

    Das Mundstück - ein wichtiges Kriterium für guten Klang



    24 Alphornbläser / Foto: Heinz Rieder

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    Am Grillstand / Foto: Heinz Rieder

    Der Verpflegungsstand - Fleisch und Wurst



    Chäsbrätel / Foto: Heinz Rieder

    Chäsbrätel



    Verpflegungsstand / Foto: Heinz Rieder

    Fröhliche Begegnung



    Verpflegung ... / Foto: Heinz Rieder

    ... beim Naschen erwischt ...



    Kaffee-Kessel / Foto: Heinz Rieder Älplerkaffee / Foto: Heinz Rieder

    Älplerkaffee



    Alphorngruppe Thun / Foto: Heinz Rieder

    Alphorngruppe Thun



    Alphorngruppe Thun / Foto: Heinz Rieder

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    Heimweg ... Rischerli / Foto: Heinz Rieder

    Ein Abschiedsgeschenk: Alphornklang mit Echo



    Heimweg ... Rischerli / Foto: Heinz Rieder

    Heimweg für Wanderer: Chüematte - Rischerental - Beatenberg



    » Alphorntreffen Chuematte, Beatenberg / Fotos: H.Rieder / Ikarus

    ... am Schluss bleiben die schönen Erinnerungen ...

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    Interessantes zum Thema Alphorn

    Das Alphorn gehört aufgrund seiner Anblastechnik instrumentenkundlich zu den Aerophonen (wie alle Blechblasinstrumente) und wird traditionell überwiegend aus Holz gefertigt. Es besitzt weder Klappen, Züge oder Ventile und ist daher bezüglich der zu spielenden Töne auf die Naturtonreihe beschränkt. Ein Alphorn kann man, je nach Landschaft, 5 bis 10 km weit hören. Lange Holztrompeten gibt es in vielen Kulturen und Ländern, z. B. in Tibet, den Pyrenäen und den Karpaten, oder bei den Kirgisen. In der Schweiz erfreut sich das Alphorn jedoch allgemeiner Beliebtheit.

    Die erste bekannte schriftliche Erwähnung eines Alphorns in der Schweiz datiert auf 1527. Von damals stammt ein Eintrag in einem Rechnungsbuch des Klosters von St. Urban über „zwei Batzen an einen Walliser mit Alphorn“.

    Heute gilt in der Schweiz das Alphorn und das Schweizer Taschenmesser neben Käse, Schokolade und Edelweiss als das Nationalsymbol.


    Die Länge des Alphorns beeinflusst die Stimmlage:

    In der Schweiz ist das Fis/Ges-Alphorn am weitesten verbreitet, in Deutschland das F-Alphorn. In der üblichen Ausführung kann man Alphörner heute in zwei oder drei Teile zerlegen.


    Alphorn zerlegt Stimmung (Grundton) Länge Tiefster Ton
    Es 4,05 m Es1
    E 3,89 m E1
    F 3,68 m F1
    Fis/Ges   (oft in der Schweiz) 3,47 m Fis1 / Ges1
    G 3,27 m G1
    Gis/As 3,09 m Gis1 / As1
    B 2,75 m B1
    C 2,45 m C
    Quelle: Wikipedia


    Alphornbläser Franz Grossniklaus und Andy Fuhrer

    » Der Originalton

    Der Tonerzeuger ist beim Alphorn wie auch bei der gesamten Familie der Blechblasinstrumente nicht das Instrument, sondern der Körper des Bläsers, genauer seine vibrierenden Lippen und sein Atmungsapparat. Das Instrument hat im Grunde genommen eigentlich nur noch verstärkende und den Klang modifizierende Funktion. Auf dem Alphorn kann man durch verschieden hohe Frequenzen, die durch unterschiedlich starke Lippenspannung erzeugt werden, nicht wie bei den meisten Instrumenten die gesamte Tonleiter, sondern lediglich ein Ausschnitt aus dieser, die Naturtonreihe, spielen. Die leicht oder stärker gespannten Lippen des Bläsers bilden einen Widerstand gegen die in das Instrument geblasene Luft und erzeugen durch ihre Vibration Töne mit immer grösser werdenden ganzzahligen Schwingungszahlen. Je höher die Lippenspannung, desto schneller die Schwingungen und desto höher der Ton. Je schwächer die Lippenspannung, desto tiefer der Ton. Diese sogenannten Naturtöne, die übrigens auch durch die Teilung einer Saite in den gleichen Verhältnissen entstehen, können auf jeder zylindrischen oder konischen Röhre durch Überblasen erzeugt werden.

    Quelle:   » www.alphorn-center.de/ueber-das-alphorn.html

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    Alphorn - Klangbeispiele

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    Alphorngruppe Kaisten / CD-Cover

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    Diavolezza / Kirche Kaisten

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    Webseite Swiss-Alphorn-Verlag und Musikschule
    » www.alphorn-entertainer.ch

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    » www.alphorn-entertainer.ch / Bergfrieden.wmv

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    AlpPan - Duo
    Käthi Kaufmann und Kurt Ott

    Die Fotos und Logos wurden den oben vorgestellten Webseiten entnommen.



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    Fotos vom Alphorntreffen: Heinz Rieder / 23. August 2009

    Tonbeispiel auf unserer Webseite: Alphorngruppe Kaisten
    Komponist: Simon Merkofer / Stück: Wir machen den Weg frei

    Texte von Monika Hartig (Berner Oberländer Zeitung) und
    dem Tourist-Center Beatenberg. Heinz Rieder und Wikipedia.

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    Webseite / Bildbearbeitung: Heinz Rieder

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