|
|
-
| deutsch |
 |
|
« zurück
Alp Chüematte 1692 m
Bei hochsommerlichen Temperaturen drängten sich die Zuschauer auf den Holzbänken und genossen das gesellige Beisammensein. Zufrieden über das ideale Festwetter äusserte sich Franz Grossniklaus: «Wir hatten meistens Wetterglück am Alphorntreffen, ausser in den Jahren 2005 und 1985.» Um die Mittagszeit begannen die Tanz- und Unterhaltungsdarbietungen. Fahnenschwinger aus nah und fern, die Trachtengruppe und der Jodlerklub Beatenberg, weitere Jodler und das Schwy-zerörgeliquartett Ahorn sorgten für eine gute Feststimmung. Die Frauen der Trachtengruppe kümmerten sich am Buffet und im Service um das leibliche Wohl der Gäste.
«Das Alphorntreffen ist immer ein ruhiger Anlass und verläuft jedes Mal reibungslos. Viele Gäste aus der Schweiz, Deutschland oder Holland buchen ihre Ferien jeweils extra auf dieses Fest», informierte Franz Grossniklaus. Ein Wettkampf unter der Alphornbläsern finde nicht statt, es gebe auch keine Gagen. Als Erinnerung an den Tag erhält jeder Teilnehmer ein Geschenk, diesmal eine Pfeffermühle. Ziel des Alphorntreffens sei es, sich auszutauschen und einander mit neuen Melodien zu inspirieren. Grossniklaus: «Zämme Alphorn blase und mitenand dorfe – das ist unser Motto.»
Text: Monika Hartig (Berner Oberländer Zeitung)
Das Fahnenschwingen (auch Fahnenschwenken, Fahnenspiel oder Fahnenschlag) ist ein alter Volkssport, bei dem Personen kurze und mit einem schweren Handgriff versehene Fahnen in verschiedene kunstvolle Schwingungen versetzen, die Fahnen hochwerfen und wieder auffangen.
Nachwuchsbläser Joel Franken und Jasmin Gerber
mit Alphornbläser Franz Grossniklaus, Beatenberg
Fototermin mit einer spanischen Touristin
Jodlerclub Beatenberg
|
Fachsimpeln
Das Mundstück - ein wichtiges Kriterium für guten Klang
Der Verpflegungsstand - Fleisch und Wurst
Chäsbrätel
Fröhliche Begegnung
... beim Naschen erwischt ...
Älplerkaffee
Alphorngruppe Thun
Ein Abschiedsgeschenk: Alphornklang mit Echo
|
Heimweg für Wanderer: Chüematte - Rischerental - Beatenberg
... am Schluss bleiben die schönen Erinnerungen ...
Interessantes zum Thema Alphorn
Das Alphorn gehört aufgrund seiner Anblastechnik instrumentenkundlich zu den Aerophonen (wie alle Blechblasinstrumente) und wird traditionell überwiegend aus Holz gefertigt. Es besitzt weder Klappen, Züge oder Ventile und ist daher bezüglich der zu spielenden Töne auf die Naturtonreihe beschränkt. Ein Alphorn kann man, je nach Landschaft, 5 bis 10 km weit hören. Lange Holztrompeten gibt es in vielen Kulturen und Ländern, z. B. in Tibet, den Pyrenäen und den Karpaten, oder bei den Kirgisen. In der Schweiz erfreut sich das Alphorn jedoch allgemeiner Beliebtheit.
Die erste bekannte schriftliche Erwähnung eines Alphorns in der Schweiz datiert auf 1527. Von damals stammt ein Eintrag in einem Rechnungsbuch des Klosters von St. Urban über „zwei Batzen an einen Walliser mit Alphorn“.
Heute gilt in der Schweiz das Alphorn und das Schweizer Taschenmesser neben Käse, Schokolade und Edelweiss als das Nationalsymbol.
Die Länge des Alphorns beeinflusst die Stimmlage:
In der Schweiz ist das Fis/Ges-Alphorn am weitesten verbreitet, in Deutschland das F-Alphorn. In der üblichen Ausführung kann man Alphörner heute in zwei oder drei Teile zerlegen.
|
|
Stimmung (Grundton) | Länge | Tiefster Ton |
| Es | 4,05 m | Es1 |
| E | 3,89 m | E1 |
| F | 3,68 m | F1 |
| Fis/Ges (oft in der Schweiz) | 3,47 m | Fis1 / Ges1 |
| G | 3,27 m | G1 |
| Gis/As | 3,09 m | Gis1 / As1 |
| B | 2,75 m | B1 |
| C | 2,45 m | C |
Quelle: Wikipedia
» Der Originalton
Der Tonerzeuger ist beim Alphorn wie auch bei der gesamten Familie der Blechblasinstrumente nicht das Instrument, sondern der Körper des Bläsers, genauer seine vibrierenden Lippen und sein Atmungsapparat. Das Instrument hat im Grunde genommen eigentlich nur noch verstärkende und den Klang modifizierende Funktion. Auf dem Alphorn kann man durch verschieden hohe Frequenzen, die durch unterschiedlich starke Lippenspannung erzeugt werden, nicht wie bei den meisten Instrumenten die gesamte Tonleiter, sondern lediglich ein Ausschnitt aus dieser, die Naturtonreihe, spielen. Die leicht oder stärker gespannten Lippen des Bläsers bilden einen Widerstand gegen die in das Instrument geblasene Luft und erzeugen durch ihre Vibration Töne mit immer grösser werdenden ganzzahligen Schwingungszahlen. Je höher die Lippenspannung, desto schneller die Schwingungen und desto höher der Ton. Je schwächer die Lippenspannung, desto tiefer der Ton. Diese sogenannten Naturtöne, die übrigens auch durch die Teilung einer Saite in den gleichen Verhältnissen entstehen, können auf jeder zylindrischen oder konischen Röhre durch Überblasen erzeugt werden.
Quelle:
» www.alphorn-center.de/ueber-das-alphorn.html
Alphorn - Klangbeispiele
- Auswahl verschiedener Klangproben (nur mit Internet Explorer)
- Mit Kontaktformular für CD-Bestellung
» www.alphorngruppekaisten.ch
Alphorngruppe Kaisten
Diavolezza / Kirche Kaisten
» www.swissalphorn.ch
» www.daten-alphornbau.de
(mit Ton)
|
 |
Alphornbau CH-6010 Kriens
» www.alphorn.com
AlpPan - Duo
Käthi Kaufmann und Kurt Ott
Die Fotos und Logos wurden den oben vorgestellten Webseiten entnommen.
Fotos vom Alphorntreffen: Heinz Rieder / 23. August 2009
Tonbeispiel auf unserer Webseite: Alphorngruppe Kaisten
Komponist: Simon Merkofer / Stück: Wir machen den Weg frei
Texte von Monika Hartig (Berner Oberländer Zeitung) und
dem Tourist-Center Beatenberg. Heinz Rieder und Wikipedia.
Urheberrechte / Copyright © http://www.beatenbergbilder.ch
Webseite / Bildbearbeitung: Heinz Rieder
|
|