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    Die Kirchenorgel von Beatenberg

    - Die Orgeln von 1812 bis heute
    - Technische Informationen
    - Orgel-Klangbeispiele

    Kirchenorgel Frontansicht / Foto: Heinz Rieder

    Die heutige Kirchenorgel
    mit 13 Registern / von Metzler, Dietikon 1950





    Die Kirchenorgeln von Beatenberg (1800 - 2009)

    vor 1812
    Musste eine Hausorgel genügen

    1812
    Orgel aus der Kirche Eriswil eingebaut

    1903
    Orgelbauer Zimmermann baut eine neue Orgel (Bild unten) mit 9 Registern. Die Orgel stand vorne in der Kirche. Das alte Instrument wurde nach Paris verkauft.


    Kirchenorgel 1903

    1903 - Kirchenorgel mit 9 Registern



    1918
    Goll baut eine neue pneumatische Orgel mit 8 Registern. Diese Orgel wurde an die linke Seitenwand gehängt (leider fanden wir keine Fotos aus dieser Zeit). Die alte Orgel kam in die Kirche Lyss, später von dort nach Döttingen AG.

    1934
    Die Orgel wurde von der linken Wand herunter genommen und erhielt einen neuen Platz auf der Empore.

    1950
    Metzler Dietikon baut eine neue Orgel (die heutige) mit 13 Registern. Finanzierung durch zinslose Darlehen von Gemeindemitgliedern.




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    Angaben zu unserer heutigen Kirchenorgel


    Prospekt / Foto: Heinz Rieder





    Principal / Foto: Heinz Rieder

    Die rechte Pfeifenreihe des Prospekts



    Kirchenorgel erbaut 1950

    Die Luftzufuhr für die Pfeifen
    Die Übertragung von den Tasten erfolgt durch ein mechanisches Gestänge bis zu der Windlade, dem Luftkanalsystem. Bei geöffneten (V) Ventilen bläst der Wind in die einzelnen gewählten Registerkanzellen. Durch Betätigung der Taste bekommt der Wind Zugang zu den Pfeifen des entsprechenden Tones. Unsere Orgel arbeitet mit tiefem Winddruck, was zu einem weichen Orgelklang führt. Jedes der 13 Register hat seinen eigenen Charakter.


    Windlade / Luftkanalsystem / Foto: Heinz Rieder



    Luftschläuche

    Luftschläuche



    Principal Ausschnitt unten / Foto: Heinz Rieder

    Die Pfeifenreihe des Prospekts wird von der Windlade
    über ein Schlauchsystem mit Wind versorgt.


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    Die Register und Manuale der Orgel

    Man spricht bei Instrumenten, die mit mehreren Klaviaturen ausgestattet sein können, von Manualen (v. lat. manus "Hand"). Quelle: wikipedia


    Manuale und Pedal / Foto: Heinz Rieder

    Manuale mit je 4 1/2 Oktaven / Pedal mit 2 1/2 Oktaven



    Manuale / Register / Foto: Heinz Rieder

    Therese Jordi erklärt die Register

    Jedes der 13 Register hat seinen eigenen Charakter. Die Flöten ertönen in verschiedenen Klangfarben fein und zart, der Principalklang ist sonor und tragend, die Mixturen geben dem Plenum Glanz. Der Organist hat wunderbare Möglichkeiten, sein Spiel abwechslungsreich zu gestalten.




    Die Register / Foto: Heinz Rieder

    Die Register von Manual I   (unteres Manual / Hauptwerk)
    Mixtur 2' (3-fach) / Nachthorn 4' / Oktav 4' / Rohrflöte 8' / Principal 8'



    Register oberes Manual / Foto: Heinz Rieder

    Die Register von Manual II   (obere Manual)
    Gedackt 8' / Principal 4' / Rohrflöte 4' / Quinte 2 2/3' / Flageolet 2' / Scharf 1'   (Scharf 1'   in 3-fach Mixtur)



    Pedal / Foto: Heinz Rieder

    Pedal und Pedalregister (nur Flöten)
    Einstellungen beim Pedal: Kopplungsmöglichkeiten / Mixtur / Scharf


    Pedalregister / Foto: Heinz Rieder

       Einstellungen für das Pedal:
       Subbass 16' und Bourdon 8'





    Pfeifen (Ausschnitt) / Foto: Heinz Rieder

    Ein kleiner Ausschnitt der 900 Pfeifen (zum Teil gedackt)

    Gedackt (auch Gedeckt) ist der Name von Registern der Orgel, deren Pfeifen am oberen Ende geschlossen sind. Gedackte Register sind deutlich leiser als offene Register und auch dunkler in ihrer Klangfarbe. Sie werden mit rundem Querschnitt aus Metall und mit viereckigem Querschnitt aus Holz gebaut. Hin und wieder werden auch die tiefsten Pfeifen eines offenen Registers (z. B. Rohrflöte, Hohlflöte, Principal) gedackt ausgeführt, um Platz (Höhe), Gewicht, Material oder Kosten zu sparen.








    Principal, Flöte / Foto: Heinz Rieder  Holzprincipal offen, gedackt / Foto: Heinz Rieder  Rohrflöte / Foto: Heinz Rieder  Quinte / Foto: Heinz Rieder
    Grössenvergleich

    v.l. Principal, Flöte, Holzprincipal offen und gedackt, Rohrflöte, Quinte

    Grössenverhältnis (in Fuss)
    Orgelpfeifen - Mensch



    Orgelspiel / Foto: Heinz Rieder

    Klangbeispiele von Therese Jordi

    Klangbeispiele:    » 1    » 2    » 3

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    » Klangdatei 1  Orgel: Therese Jordi  Ton: Heinz Rieder.ogg
    » Klangdatei 2  Orgel: Therese Jordi  Ton: Heinz Rieder.ogg
    » Klangdatei 3  Orgel: Therese Jordi  Ton: Heinz Rieder.ogg

    Klangbeispiele von Therese Jordi, Beatenberg
    Tonaufnahmen und Fotos: Heinz Rieder / April 2008
    copyright  www.beatenbergbilder.ch






    Die Organisten an unserer Kirchenorgel

    Konrad Zimmermann, Ringgenberg / Erika Cotti, Goldswil
    Elisabeth Kiener, Bern / Hans Häsler, Unterseen
    Erinnerungen an unseren verstorbenen Organisten Hermann Schwander:


    Hermann Schwander an der Kirchenorgel / Foto:Greti Schwander / bearbeitet Kurt Gyger und Heinz Rieder
    Ein kleines Orgelspiel von Hermann Schwander
    mit weiteren Informationen über ihn:
       » Orgelspiel starten


    Hermann Schwander / Zeitungsbericht / Foto:Greti Schwander / bearbeitet Kurt Gyger und Heinz Rieder

    Berner Zeitung vom 23. November 2002



    Kirche mit Orgel / Foto: Heinz Rieder




    Ev.-ref. Kirche Beatenberg Rückseite / Foto: Heinz Rieder Kirche Beatenberg Kirchturm / Foto: Heinz Rieder

    Die Kirche im Jahr 2007




    Webseite und Bildbearbeitung: Heinz Rieder / Für die Unterstützung beim Aufbau dieser Webseite möchte ich mich bei Bethli Wyssen, Therese Jordi, Greti Schwander und Kurt Schmocker recht herzlich bedanken.
    Urheberrechte / Copyright   © http://www.beatenbergbilder.ch


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